... heute, Kinder, war was los... heute hab ich es getan. Aber von vorne!
Letzter Urlaubstag, und ich hab mir gedacht, ich komm einfach früher zur Familie um die Kinder nicht am Schlafengehen zu hindern. :) Und als ich schon fast dort war, bekomm ich eine Sprachnachricht... Agnes hat versucht mich anzurufen, weil wenn ich mit meinem Koffer zum Abholen bin, dann soll ich nur anrufen. Manno, die machen es einem aber auch verdammt schwer! :I
Ich sags euch, die haben gestrahlt, die Kinder, das war für mich wie ein 2. Weihnachten. Am liebsten hätt ich sofort wieder umgedreht und wär nie wieder gekommen, damit ich es ihnen nicht sagen muss.
Natürlich haben mich die Kinder nicht mehr in Ruhe gelassen, so hab ich dann gleich mal die Geschenke ausgeteilt: Strumpfhose für Valentin, Strumpfhose für Manuel, Unterhosen für Tobias, Loipersdorf-Gutschein für die Eltern. Die haben sich alle sehr gefreut, Manuel hat die Strumpfhose natürlich gleich angezogen. *gg*
Und dann... warten... warten... warten... es hat nie richtig gepasst. Endlich, die Kinder gehen ins Bett, dann... dann fang ich an! Dann hat es aber noch ein bissl an eigener, innerlicher Überredungskunst und einen Tritt in den Hintern gebraucht, bis ich endlich angefangen habe. Ja, ich habs gewagt, ich hab ihnen gesagt, dass ich mich nicht wohl fühle. Dann fragen sie nach... klar, sie wollen auch die Konsequenzen wissen. Dann hab ich halt so herumgedruckst, und ich hab mich nicht beherrschen können und es sind mich ein paar Emotionen in Form von Tränen überkommen. Gut, dass Benjamin da war, der hat dann für mich weitergeredet. Dann war wieder ich an der Reihe, aber Valentin hat natürlich auf meinem Arm keine Ruhe mehr gegeben. Der hat meine Nervosität voll mitbekommen, Benjamin war dann so lieb und hat ihn beruhigt.
Naja, auf jeden Fall hab ich ihnen dann halt gesagt, um es kurz zu machen, dass ich mit Semesterende (Anfang Februar) gerne gehen möchte. Das haben die zwei total unterschiedlich aufgefasst, Wolfgang war sehr still und hat nur zwischendurch kurz was gefragt (um konkrete Beispiele) und Agnes hat größtenteils mit mir (und Benjamin) geredet. Eben auch Fragen nach dem Warum, und dem Wieso und dem Weshalb. Aber fass das mal in Worte! Ich hab mir so viel überlegt, was ich sagen könnte, in dem Moment war alles weg, einfach weg. So hab ich halt mehrenteils herumgestottert und versucht die Warums, Wiesos und Weshalbs so gut ich kann zu erklären.
Irgendwie tun sie mir ja leid, immerhin war grad Weihnachten, viel zu tun für Agnes, alle freuen sich auf den Urlaub in 2 Wochen und auf mich, als Stütze, und dann das... Aber ich kenn mich, wenn ich jetzt wieder aus Höflichkeit einen Rückzieher mach, ich quäl mich doch nur selbst. steht das dafür?
Allerdings fühl ich mich (noch) nix leichter, eher das Gegenteil. *seufz*
Mal drüber schlafen und sehen wie es weitergeht, wo bleibt meine Zuversicht?
Sonntag, 6. Januar 2008
Heute, Kinder, wirds was geben, ...
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Kordula
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Donnerstag, 3. Januar 2008
Neues Jahr
So, hallo!
Ich (wir) haben uns ja schon lang nicht mehr gemeldet, allerdings (ich kann jetzt nur von mir sprechen) hatte ich in der Woche vor meiner Abreise noch viel zu tun, und in Österreich wollte ich mir einfach nix antun. Und ich kann euch sagen, es war herrlich!
Nichts machen, Familie genießen, alle Verwandten abklappern, nichts machen, das gewohnte Chaos vorfinden, die vertraute Umgebung, die nervigen Katzen, alles. Ich wollte gar nicht mehr weg. Innerlich hab ich mich so gesträubt wie eine Katze, die in die Transportbox muss, wenn man zum Tierarzt fahrt.
Und nachdem ein neues Jahr angebrochen ist, und mit dem neuen Jahr ja immer alles "neu" wird, hab ich brav einen Neujahrsvorsatz gewählt. Ich werde versuchen mich daran zu halten, also nicht wundern, wenn die Blogeinträge plötzlich "anders" sind! ;)
Die letzten meiner freien Tage werde ich damit verbringen meinen Entschluss zu festigen und in Worte zu kleiden. Falls noch jemand einen hilfreichen Tipp hat, wäre ich sehr dankbar, wenn sie mir auch mitgeteilt würden. Drückt mir die Daumen!
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Kordula
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Montag, 17. Dezember 2007
Adventsingen & vorheriger Viel-zu-tun-Tag mit Schwierigkeiten
Heute war mal wieder so ein Tag...
Wolfgang hat diese Woche Urlaub und hat mir die Arbeit abgenommen, die Kinder in die Schule zu bringen. Sehr nett. Ich hab dann meine freie Zeit genutzt die ersten Weihnachtsgeschenke einzupacken. Zu Mittag hats dann ein großes Restl-Essen gegeben, Agnes war so lieb und hat auch für mich alles vorbereitet, ich hab mich um nichts kümmern müssen.
Anschließend sind Wolfgang und Agnes einkaufen gefahren und haben mir noch mitgeteilt, dass ich mit den Kindern am Nachmittag ein bissl allein sein werde und dass ich noch die Küche aufräumen soll, weil die Putzfrau schon in Urlaub ist. Gut, sie sind dann gefahren und ich hab mit dem geringsten Übel begonnen: Geschirrspüler ausräumen.
Danach hab ich auch schon die Kinder abholen müssen und das ganze Chaos fing an...
Ich sag den Kindern (wie immer): "Schuhe ausziehen, Jacken aufhängen, Patschen anziehen und Hände waschen!" Es funktioniert immer, nur, natürlich, heute nicht. Tobias wollte die Patschen nicht anziehen, Manuel wollte in der Küche Händewaschen, was aber nicht gegangen ist, weil die beiden Spülen voll angeräumt waren. Als er sich dann Platz schaffen wollte, hat er natürlich eine kleine Überschwemmung produziert.
Etwas später ist Tobias noch immer ohne Patschen. Ich stell Manuel weg, mit dem Auftrag:"Wasch dir im Klo die Hände und hol einen Fetzen zum Aufwischen". Inzwischen war Tobias bei Manuel und auf einmal hör ich: "Hose nass!" Prima! Steht am Klo und pinkelt in die Hose (Tobias noch immer ohne Patschen.) Ich hol eine neue Hose, inzwischen hat Manuel die nasse Hose ausgezogen und Tobias endlich die Patschen angezogen. Während dessen hab ich noch schnell eine kleine Vorspeise vorbereitet, damit die Kinder während der Wartezeit wenixtens etwas zu essen haben. Gut, dann sind die Kinder endlich mal bei Tische gesessen, Nudelwasser stand am Herd, Suppe war heiß, wir können zu essen beginnen! :)
Manuel stürzt sich auf die Grießnockerlsuppe, Tobias verweigert. Tobias schlingt die Vorspeise (Ananasstückerl auf Zahnstocher aufgespießt) runter, Manuel verweigert. Dann kommen die bangen Minuten bis endlich die Nudel fertig sind... aber ich habs geschafft die Zeit mit Zählspielen gut zu überbrücken und dann, endlich, waren sie die Nudeln al dente und ich hab sie ihnen serviert. Inzwischen hat sich Manuel bei der Suppe selbst bedient, aber, oh Freude, nix gepatzt. Dafür wollte er dann auch keine Nudel mehr; zumindest Tobias hat ein paar gegessen.
Gut, "Raubtierfütterung" überstanden, jetzt wartet noch die Küche, und natürlich wollen die Kinder heute mit mir spielen! *lol* Wie das Amen im Gebet ist es immer genau dann so, oder?
Aber ich hab sie ein bissl vertröstet und anschließend haben sie sich ganz gut selbst abgelenkt, so konnte ich mich vollstens dem Abwasch widmen. Wie gesagt, 2 Spülen vollangeschlichtet, Teller & Co. am Geschirrspüler gestapelt, Töpfe von den letzten 2 Tagen am Herd. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Ich hab dann als erstes gleich den Geschirrspüler wieder vollgeräumt und eingeschalten. So ökonomisch wie der kann ich nämlich nicht abwaschen ;). Und dann halt den Rest mit der Hand... inzwischen sind Agnes und Wolfgang nach Haus gekommen und haben mich an die Einladung bei den Nachbarn zum Adventslieder singen erinnert.
Dort war es wirklich nett. Rüdiger hatte zwar ein bisschen Verspätung, aber so sind wir wenigstens auch zum Tratschen gekommen, mehr oder weniger. Weil die Kids haben natürlich sofort den Keksteller entdeckt und brav gemampft. Das hat Agnes und Wolfgang doch etwas nervös gemacht, immerhin waren wir zu Gast und die Kinder saßen beim Essen eben nicht still.
Als dann endlich Rüdiger nach Hause kam, setzte er sich ans Klavier und wir gaben unsere Singkünste zum Besten. Mit Klavier ist es doch immer leichter, da hat man was zum "Anhalten".
Leider mussten wir unser nette Runde frühzeitig abbrechen, weil die Kinder immer überdrehter wurden und Agnes und Wolfgang somit den Abend nicht mehr richtig genießen konnten.
Aber alles in allem... ein gelungener Tag, ich hab alles geschafft! :)
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Kordula
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Volleyball Benjamin
Heute möchte ich euch ein wenig von meiner Brüsseler Volleyballmannschaft erzählen. Der Verein heißt "Espace Volley Woluwe" und hat, soweit ich weiß (laut Homepage), 12 Mannschaften (3 Männermannschaften in allen Ligen, 4 Frauenmannschaften, 4 Jugendmannschaften und eine gemischte Hobbymannschaft). Ich hab mich entschieden zur gemischten Hobbymannschaft zu gehen.
Wobei das mit gemischt so eine Sache ist... Es gibt keine Vorschrift über die Anzahl der Damen im der Mannschaft und damit ist die Hobbyliga in Brüssel in der wir spielen hauptsächlich eine Männerliga (Z.B. spielen dort die Pombiers, die "Feuerwehrmänner" der Berufsfeuerwehr Brüssel. Das Berufsfeuerwehrleute Kondition und Kraft haben sollte jedem klar sein ;-)). Die einzige Dame in unserer Mannschaft kommt zu den Trainings und spielt bei den Reservespielen mit. Da die Mannschaften nämlich recht groß sind, gibt es vor jedem Spiel das "Reservespiel". Es besteht aus drei Sätzen und ist zum Aufwärmen und für die Reservespieler gedacht.
Scheinbar bin ich ein ziemlicher Unglücksbringer, seit ich nämlich in Brüssel bin haben wir kein einziges Spiel gewonnen (dabei habe ich nur bei einem von 5 mitgespielt!).
Ich senke den Altersschnitt der Mannschaft zwar deutlich, aber es macht Spaß mit solchen routinierten Spielern zu spielen und ich bin froh, dass ich eine Mannschaft in meiner Nähe (Heimspiele 2 Gehminuten...) gefunden habe. Hier noch zwei Fotos vom letzten Spiel (die in den weißen Leibchen sind Espace). Von mir gibts keine Fotos, da Kordula als ich gespielt habe (Reserve) noch nicht da war, weil sie solang arbeiten musste...

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h32k1h5khjk6436
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Freitag, 14. Dezember 2007
Globuli
Nachdem ich jetzt ja wieder leicht verkühlt bin, hab ich mir dacht, ich kauf mir mal neue Kugerl, damit ich bald wieder gesund werd, jetzt wo es dann heimwärts geht.
Ich hoffe, ich hab die richtigen im Kopf gehabt (also bitte Mama, wennst es liest mir Rückmeldung geben): Häufiges Niesen + "Rinn"schnupfen ==> Alium Cepa.
Ich geh also brav in die Apotheke (flämisch wohlgemerkt, da kann ich wenixtens reden) und kauf mir ein Hansaplast für meine Zehe und eben die Globuli. Das Hansaplast hab ich eh gleich bekommen (Leukosilk... klebt nicht so fest, mal angenehm nach dem letzten "Superkleber"), aber die homöopathischen Kugerl hat er nicht gehabt. Er hat mir dann ein paar gezeigt, wobei das ganz ander Potenzierungen (CH ?) waren. Aber er hat es dann für mich bestellt, so dass ich sie jetzt schon brav nehme. Aber beim Abholen kam die nächste Überraschung, die Granuli sind wesentlich größer als bei uns, und bis man endlich ein Kugerl rausbekommt... herrliche Spielerei! *gg*
Hier zwei Vergleichsfotos (der Innendurchmesser von der Öffnung - als Vergleich, wie groß des Kugerl ist - beträgt 1cm):

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Kordula
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Mittwoch, 12. Dezember 2007
Mein Arbeitsplatz
Nachdem ich jetzt schon die zweite Woche arbeite wollte ich mal etwas über meinen Arbeitstag erzählen:
Ich arbeite über eine Personalvermittlungsfirma für die Firma IBM, welche wiederum für eine große weltweit agierende Bank einen Auftrag durchführt, als "Junior Functional Tester". Das heißt, ich teste Software ob sie so funktioniert wie sie soll und melde Fehler an die Entwickler (nicht wahlloses klicken sondern strukturierte Testfallerstellung ;-). In meinem speziellen Fall geht es um Software für den "Dealing Room", also für die Leute die an der Börse hinter den Schaltern sitzen und per Telefon oder sonstwie Aufträge entgegennehmen und eingeben.
Ein Auftrag wäre z.B.: "FirmaA möchte in 6 Monaten zehn Million Euro gegen US Dollar tauschen zum jetzt festgelegten Umrechungskurs X." (z.B. weil die Firma in 6 Monaten in Amerika eine Rechnung bezahlen muss und Angst hat, dass der Kurs steigen könnte).
Ich stehe zwischen 6:30 und 7:00 auf (damit ich möglichst früh wieder zu Hause bin *G*), gehe um etwa 7:30 außer Haus und komme dann um etwa 8:00 bei der Bank an.
Nachdem ich durch die "Sicherheitskontrolle" (Chipkarte) gegangen und mit dem Aufzug in den fünften Stock gefahren bin, befinde ich mich an meinem Arbeitsplatz, einem freundlichen Großraumbüro:
Der Herr im Hintergrund ist "Erwin", ein flämischsprechender Arbeitskollege, der mich darum beneidet dass ich zu Weihnachten Schnee haben werde *G* (ich sitze momentan gleich rechts von ihm). Weil ich in der Früh bei den Ersten bin, ist sonst noch keiner zu sehen ;-). Alle Mitarbeiter des Teams sitzen im gleichen Raum; Kontakt hatte ich bis jetzt mit Erwin, Huy (China) und Khaled (Großbritannien) (mit denen geh ich meistens Mittagessen) sowie mit meinen "Vorgesetzten" Myriam (Belgien/flämisch), Laure (Belgien/flämisch, Boss IBM), Jean Lui (Belgien/französisch, Boss Bank).
Nachdem ich also einige Stunden meiner Arbeit (der testweisen Verschiebung von nicht realen Millionenbeträgen auf eine von etwa 1000 verschiedenen Arten...) nachgegangen bin, und dabei den ersten Liter Wasser aus dem Wasserspender getrunken habe (oder 15-Cent-Kakao aus dem Automaten *G*) gehts zur Mittagspause.
Es gibt bei der Bank zwei Kantinen. Die kleinere davon bietet gutes Essen zu vernünftigem Preis (je nach Arbeitsverhältnis 1,24 oder 2,95 Euro!). Es gibt auch immer wieder typisch belgisches Essen, wodurch ich die belgische Küche gut kennen lernen werde ;-).
Die international verständliche Speisekarte wird jeden Tag neu erstellt, und ermöglicht es auch fremdsprachigen Mitarbeitern wie mir, sich ein Menü auszusuchen (durch Drücken der Nase an die Scheibe und anschließendes wildes gestikulieren in Richtung von Vorgängern die das gleiche haben). Bis jetzt ist mir die Wahl noch nie wirklich leicht gefallen (weil meistens zwei oder drei Gerichte toll aussehen):
Zwischen 16:30 und 17:00 (je nachdem wann ich in der Früh dort bin) ist dann mein acht Stunden-Arbeitstag zu Ende und ich starte meinen Heimweg durch hübsche Arkaden:
Der Gesamtweg dauert etwa 25 Minuten (10 Minuten gehen, 15 Minuten UBahnfahren), also sehr angenehm. Wenn man bedenkt dass z.B. Erwin täglich mit dem Zug aus Antwerpen kommt (2h)...
Meistens geh ich dann noch direkt neben der U-Bahnstation einkaufen und bin dann um etwa 17:30 zu Hause.
Ich hoffe der Beitrag war euch nicht zu langatmig und liebe Grüße nach Hause,
Benjamin
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h32k1h5khjk6436
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19:30
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Dienstag, 11. Dezember 2007
Belgische Arbeitsmoral
Heute hätte ja der Installateur kommen sollen, damit wir endlich wieder warmes Wasser haben. Allerdings, wie halt in Belgien so üblich, war die Zeitspanne, in der er kommt sehr weit gesteckt, aber so ab 14:00.
Agnes hat mich daher gebeten während meines Sprachkurses erreichbar zu sein und pünktlich mit Ende (ich hab gerade zusammengepackt) läutet das Handy, ich soll bitte die Kinder abholen, weil der Installateur war noch immer nicht da. Da war es 16:30!
Gut, ich lauf halt zur Metro, zur Metro und zur Bim um ja schnell dort zu sein. Die Kinder haben eh schon gewartet... gab es nur noch das Problem sie den weiten weg zur Straßenbahn und dann nach Hause zu bringen. Normalerweise gibts immer ein Geschrei, wenn sie nach ihrem langen Schultag so weit gehen müssen. Verständlich, immerhin sind sie auch müde. Aber... ich habs geschafft, wir haben zwar seeeeeehr lange gebraucht, aber es war voll der Hit. Ich hab ihre gute Laune erhalten, bis zur Haustüre. Dann hat die Schreierei leider angefangen, und es hat nix mehr gepasst. Beim Essen wars dann wieder ruhiger, bis Valentin geraunzt hat und ich mit ihm dann gegangen bin. Agnes hat das genutzt und Wolfgang angerufen. Inzwischen haben sich die beiden größeren Kinder am Esstisch kleine Essensschlachten geliefert, bis Agnes endlich völlig entnervt Wolfgang abgewürgt hat um die Kinder vom Schlimmsten abzuhalten.
Ich hab dann Agnes geraten die Kinder sofort ins Bett zu stecken, weil die Situation total eskaliert wäre (oder schon in den Anfängen ist). Gesagt, getan, Tobias hat natürlich wieder Theater gemacht, aber wir habens geschafft. Leider waren die Kinder nach dem Übersiedeln vom Elternzimmer, wo Agnes Geschichten vorgelesen hat, ins Kinderzimmer wieder putzmunter.
Jetzt genieß ich aber meine Freizeit und schreib den Blogbeitrag und und und...
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Kordula
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20:51
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